27. January 2026
Der totgerittene Gaul namens Deutschland

Der totgerittene Gaul namens Deutschland

27.01.2026 3 min 83
Das Essay
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Wenn Menschen systematisch über Steuern und Abgaben ausgebeutet werden und zugleich für jede Kritik an diesem eigenen Missbrauch bestraft werden, dann handelt es sich nicht mehr um staatliche Ordnung, sondern um ein Geschäftsmodell. Vor allem dann, wenn das zuvor geraubte Geld nicht den Menschen zurückgegeben wird, die es erarbeitet haben, sondern entweder weltweit verteilt oder von staatsparasitären Strukturen aufgefressen wird, die nichts erzeugen und keine Ressourcen bereitstellen. Das ist keine Politik mehr, das ist Werbung. Werbung für leichte Beute. Werbung für ein Territorium, in dem man sich bedienen kann, während diejenigen, die das kritisieren, hinter Gittern landen.


Das Signal, das von einem solchen System ausgeht, ist eindeutig und unmissverständlich. Es richtet sich nicht an die eigenen Bürger, sondern an die ganze Welt. Egal, wer kommt, er bekommt alles und darf alles. Die einheimische Bevölkerung hingegen wird enteignet, klein gehalten und systematisch daran gehindert, im eigenen Land Boden, Wohnraum oder echte Sicherheit zu besitzen. Während Einheimische verdrängt werden, werden Wohnflächen für Gäste reserviert, Kontingente geschaffen und Vermietungsverbote ausgesprochen, die ausschließlich eine Seite schützen. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Prioritätensetzung. Es ist die offene Mitteilung, dass diese Regierung ihr eigenes Volk nicht nur vernachlässigt, sondern verachtet und abgrundtief hasst!


Gleichzeitig wird gezielt Futterneid erzeugt. Dem Einheimischen wird vorgeführt, dass der Gast mehr bekommt als er selbst, dass er keine Wohnung findet, während für andere Platz geschaffen wird, dass seine Lebensleistung entwertet wird, während fremde Ansprüche moralisch aufgeladen und politisch verteidigt werden. Das Resultat ist soziale Zersetzung, kalkuliert und gewollt. Eine Gesellschaft wird gegeneinander aufgebracht, damit sie nicht mehr nach oben schaut. Denn eine gespaltene Bevölkerung stellt keine gefährlichen Fragen.


Wer dennoch aufmuckt, wer diesen Missbrauch benennt oder sich ihm entziehen will, lernt schnell die zweite Säule dieses Systems kennen: das Gewaltmonopol. Kritik wird nicht widerlegt, sondern sanktioniert. Menschen werden eingeschüchtert, weggesperrt oder mundtot gemacht, sobald sie die Spielregeln infrage stellen. So entsteht ein Rezept, unter dem ganze Generationen leiden müssen. Zudem wird ein Schuldkult etabliert, der Verantwortung umkehrt und Lasten auf Menschen ablädt, die für all das keinerlei Schuld tragen. Ideologische Perversionen werden zur moralischen Pflicht erklärt, während echter Widerspruch mit sozialem Tod, wirtschaftlicher Vernichtung oder staatlicher Gewalt beantwortet wird. Selbst die Sprache wird kontrolliert, damit Menschen nicht einmal mehr ihre eigene Meinung aussprechen können, ohne Konsequenzen zu fürchten.


Der fast tote Gaul namens Deutschland wird dennoch weitergeritten. Er ist erschöpft, ausgezehrt und krank, aber er wird ausgepeitscht, solange sich noch etwas aus ihm herauspressen lässt. Solange es einigen wenigen gut geht, interessiert das Leid der vielen niemanden. Diese wenigen sitzen in hohen Positionen, abgeschirmt von den Folgen ihrer Entscheidungen, geschützt durch Apparate, die genau dafür geschaffen wurden. Sie sehen keine Menschen mehr, sondern nur noch verwaltbare Massen und Zahlenkolonnen.


Der Rest der Bevölkerung wird über Parteien im Zustand des Missbrauchs und der Stagnation gehalten. Man suggeriert Veränderung, während man Stillstand organisiert. Man verspricht Reformen, während man Abhängigkeiten vertieft. Und man hält die Menschen in Angst, vor Strafen, vor sozialem Abstieg, vor Kindesentzugsandrohungen und vor staatlicher Willkür. Angst ersetzt Zustimmung und Legitimation.


Das ist Demokratie in Reinform, zumindest in ihrer entlarvten Gestalt. Ein okkupiertes Land wurde zur Zersetzung und Vernichtung freigegeben. Nicht durch äußere Feinde, sondern durch jene, die behaupten, es zu regieren. Und solange dieses Spiel nicht durchschaut und beendet wird, wird man den toten Gaul weiterreiten und sich dabei einreden, es sei Fortschritt bis er stirbt!

0 Kommentare
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SilentHunter493 · 11.07.2026

Danke fürs Hochladen. Hab ich ja schon auf YouTube gesehen. Wird überall geteilt wo es geht. 👍

Der Demokrator - Teil 1
Dawid Snowden · 29.06.2026

:D

Der demokratische Machtmissbrauch
SupiDoofi ✌️😋👻🦔🦆🦔🐀 · 28.06.2026

HuHu ✌️😃👻🦔🐀🦔🦆 wir Sechs machen gerade absolut undemokratisch Frühstück. 🥖🍯☝️😋🍔🦔🍦🐀👻🧀🦔🥚🦆

Der demokratische Machtmissbrauch
anon-7ce24872 · 19.06.2026

ich hab was vergessen, das ich auch noch wichtig finde und zwar zu Dawids Überlegung, ob das Regulieren der Ängste, eine der wichtigsten Lebensaufgaben ist. ich denke ja. nicht nur Angst, sondern alle Gefühlslagen, die wir Menschen empfinden. mit denen hier über viele Generationen dieses schmutzige Spiel gespielt wird. das meine ich mit dem Streben des menschlichen Systems, nach Ausgewogenheit, die derzeit meist nur Schein ist. wenn wir es erreichen alles, was über- oder unterreguliert ist, in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, werden wir in der Lage sein, sozusagen angemessen zu handeln und zu reagieren. in den Essays kann man sich ein umfangreiches Bild von vielen verschiedenen Bereichen machen, in denen unsere Gefühlswelten und Wahrnehmungen manipuliert wurden. Wut, Glücklichsein, streben nach Eigentum und Schaffen, Liebe usw. alle diese Dinge sind im Ungleichgewicht, sie in ein, für sich selbst, förderliches Gleichgewicht zu bringen wäre sinnvoll. keine Überdrehtheiten, keine Minderwertigkeitskomplexe, kein Neid usw

Sechs Merkmale von Menschen, die sich ni…
anon-7ce24872 · 19.06.2026

dann noch kurz zum Profi. der Profi hat's voll raus mit der Mustererkennung. der Profi sollte auch immer im Hinterkopf haben, dass die Souveränität, mit der er, zu Recht, in ein Muster einordnet, dazu führen kann, Unterschiede zu übersehen. Unterschiede, die hinter Vertrautem verborgen sind.

Sechs Merkmale von Menschen, die sich ni…
anon-7ce24872 · 19.06.2026

ich stimme zu, dass eine gut ausgeprägte Fähigkeit Muster zu erkennen, viele Bereiche des Menschseins stärkt und bereichert. im Text wird auch Bezug auf die Verbindung zu greifbaren Dingen genommen, um den klaren Verstand zu bewahren. die Hand lehrt auch dem Hirn - ja auf jeden Fall. hier die Verbindung zu meinen Fragen. ich will hier natürlicherweise dringend die gute alte Intuition ins Spiel bringen, die in meinem Selbst an sich schon rin Muster ist. das Muster habe ich früh angelegt, zwischendurch habe ich ihm nanchmal nicht vertraut - äußerst ungünstige Auswirkungen. also was sagt uns in einer unbekannten Situation, das etwas im Busch ist - die Intuition (postiv oder negativ), ich kann also das Muster ablegen "immer wenn ich dieses Gefühl habe, tue ich besser was, um etwas zu verhindern oder eher herbeizuführen", wenn die Erfahrung umbekannt ist, tut der Verstand gut daran kreativ (das finde ich total intelligent 😀) zu reagieren. das rein kognitive Muster kann dann angelegt werden, wenn die kreative Handlung geschehen. so kann man doch meinen, dass die Intuition auch so etwas wie die Hand für's Hirn ist. darin sind wir jeder noch so ausgetüftelten KI überlegen, behaupte ich jetzt mal. Vielleicht werden die Aspekte in uns uns einmal den Arsch retten. die Intuition ist nicht greifbar (das ist Denken auch nicht), sie ist erfahrbar und begreibar, so wie Gedanken und andere nicht messbare Dinge. es wäre fatal, würden wir uns auf Empathielose reduzieren. für mich ist Intuition ein Aspekt der Empathie.

Sechs Merkmale von Menschen, die sich ni…
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