26. December 2025
Die Kunst ist tot – ermordet von Ideologen im Tarnmantel der Moral

Die Kunst ist tot – ermordet von Ideologen im Tarnmantel der Moral

26.12.2025 3 min 35
Das Essay
Download
0:00 / 3:55
0 0
0:003:55


Was einst als Raum für radikale Freiheit galt, für Entfaltung, für Schmerz, Wahnsinn und Wahrheit, ist heute nichts weiter als ein steriles Gehege für systemkompatible Kreativbeamte mit Förderantrag. Kunsthochschulen sind zu ideologischen Dressureinrichtungen mutiert, in denen mehr Zeit damit verschwendet wird, zu diskutieren, was Kunst ausdrücken darf, als mit der Kunst selbst.


Man redet darüber und achtet penibel darauf, was gesetzlich noch als erlaubt gilt, welche Worte nicht strafbar sind und welche Haltung man einnehmen muss, um nicht bestraft oder verhaftet zu werden – oder gar zu riskieren, dass sich die Medien vollständig vom Künstler abwenden. Auch das wird durch die Staatsperversion beeinflusst, denn alle Behörden, Verwaltungen und Medien arbeiten gleichgeschaltet.


Kunst wird heute nicht mehr erlebt, sondern zensiert. Nicht mehr gefühlt, sondern politisch programmiert. Diejenigen, die sich wirklich ausdrücken wollen, werden zu Halbjuristen ihrer eigenen Arbeit – aus Angst, mit der nächsten Skulptur oder Performance ins Visier von uniformierten Staatssöldnern zu geraten, die inzwischen nicht davor zurückschrecken, Galerien zu stürmen und Ateliers auszuräumen. In Deutschland! Nicht in Nordkorea. Nicht im Iran. In einem Land, das sich auf dem Papier Kunstfreiheit leistet, aber in der Praxis Kunst unter Aufsicht stellt – wie ein Kind mit geistigen Handschellen, das nur das lernen darf, was das Narrativ geistig verkrüppelter Ideologen vorschreibt.


Die Szene ist durchseucht. Fördergelder fließen nicht selten nur noch in Projekte, die Degeneration fördern oder die Menschen spalten, statt zum Träumen oder Denken anzuregen: Genderdiversität in Pastellfarben, Schuldästhetik als Dauerschleife, zerfallende Körper im Namen des kulturellen Verfalls. Es geht nicht mehr um Erkundung, Reibung oder Wahnsinn. Es geht um Anpassung, Affirmation, Applaus. Wer sich diesem absurden Kanon nicht unterwirft, wird nicht etwa ignoriert – er wird erfasst. Aus einem unangepassten Künstler wird ein „Rechter“, ein „Antisemit“, ein „Gefährder“. Die Etiketten wechseln je nach Tagesform des Amtsleiters der Staatsekte.


Kunst ist der Spiegel menschlicher Erfahrung. Ein Geschichtsbuch, das Gefühle, Erlebnisse und Leid visualisiert und archiviert. Wer diesen Spiegel verbietet, zerschlägt nicht nur ein Werk, sondern das Grundrecht, Mensch zu sein – und die Geschichte gleich mit. Wer Kindern, Künstlern und Denkenden die Freiheit raubt und sie dazu zwingt, sich auf Grundlage politischer oder religiöser Ideologien zu entfalten, verurteilt sie zur inneren Verkrüppelung. Was nicht sprechen darf, verkümmert. Was sich nicht ausdrücken darf, degeneriert. Wir leben in einem offenen Strafvollzug. Die Türen sind offen – solange du den programmierten Weg gehst. Freiheit existiert nur innerhalb ideologischer Grenzen – und die werden von politisch pervertierten Psychopathen gezogen, die sich herausnehmen, über unsere Körper, unser Denken und unsere Kinder zu bestimmen.


Das ist kein Ausnahmezustand – es ist Krieg. Krieg gegen das Menschsein. Krieg gegen die Freiheit, den Frieden und die Wahrheit. Es ist ein System des Missbrauchs. Und genau deshalb müssen Ideologien und ihre Vollstrecker verschwinden. Nicht reformiert. Nicht integriert. Entfernt, und zwar restlos! Denn solange Kunst nicht frei ist, ist der Mensch es auch nicht. Und solange ein Kind im ideologischen Käfig aufwächst, ist jede Zukunft ein Rückschritt. Kunst ist Mensch. Ein Kind ist Kunst. Und beides kann im Korsett der Kontrolle nur verkrüppeln und degenerieren.


Wer Freiheit will, muss den Mut haben, die Fesseln sichtbar zu machen.


Und wer Kunst verteidigen will, muss aufhören, ihre Henker zu hofieren.

0 Kommentare
Alle Essays anzeigen
SilentHunter493 · 11.07.2026

Danke fürs Hochladen. Hab ich ja schon auf YouTube gesehen. Wird überall geteilt wo es geht. 👍

Der Demokrator - Teil 1
Dawid Snowden · 29.06.2026

:D

Der demokratische Machtmissbrauch
SupiDoofi ✌️😋👻🦔🦆🦔🐀 · 28.06.2026

HuHu ✌️😃👻🦔🐀🦔🦆 wir Sechs machen gerade absolut undemokratisch Frühstück. 🥖🍯☝️😋🍔🦔🍦🐀👻🧀🦔🥚🦆

Der demokratische Machtmissbrauch
anon-7ce24872 · 19.06.2026

ich hab was vergessen, das ich auch noch wichtig finde und zwar zu Dawids Überlegung, ob das Regulieren der Ängste, eine der wichtigsten Lebensaufgaben ist. ich denke ja. nicht nur Angst, sondern alle Gefühlslagen, die wir Menschen empfinden. mit denen hier über viele Generationen dieses schmutzige Spiel gespielt wird. das meine ich mit dem Streben des menschlichen Systems, nach Ausgewogenheit, die derzeit meist nur Schein ist. wenn wir es erreichen alles, was über- oder unterreguliert ist, in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen, werden wir in der Lage sein, sozusagen angemessen zu handeln und zu reagieren. in den Essays kann man sich ein umfangreiches Bild von vielen verschiedenen Bereichen machen, in denen unsere Gefühlswelten und Wahrnehmungen manipuliert wurden. Wut, Glücklichsein, streben nach Eigentum und Schaffen, Liebe usw. alle diese Dinge sind im Ungleichgewicht, sie in ein, für sich selbst, förderliches Gleichgewicht zu bringen wäre sinnvoll. keine Überdrehtheiten, keine Minderwertigkeitskomplexe, kein Neid usw

Sechs Merkmale von Menschen, die sich ni…
anon-7ce24872 · 19.06.2026

dann noch kurz zum Profi. der Profi hat's voll raus mit der Mustererkennung. der Profi sollte auch immer im Hinterkopf haben, dass die Souveränität, mit der er, zu Recht, in ein Muster einordnet, dazu führen kann, Unterschiede zu übersehen. Unterschiede, die hinter Vertrautem verborgen sind.

Sechs Merkmale von Menschen, die sich ni…
anon-7ce24872 · 19.06.2026

ich stimme zu, dass eine gut ausgeprägte Fähigkeit Muster zu erkennen, viele Bereiche des Menschseins stärkt und bereichert. im Text wird auch Bezug auf die Verbindung zu greifbaren Dingen genommen, um den klaren Verstand zu bewahren. die Hand lehrt auch dem Hirn - ja auf jeden Fall. hier die Verbindung zu meinen Fragen. ich will hier natürlicherweise dringend die gute alte Intuition ins Spiel bringen, die in meinem Selbst an sich schon rin Muster ist. das Muster habe ich früh angelegt, zwischendurch habe ich ihm nanchmal nicht vertraut - äußerst ungünstige Auswirkungen. also was sagt uns in einer unbekannten Situation, das etwas im Busch ist - die Intuition (postiv oder negativ), ich kann also das Muster ablegen "immer wenn ich dieses Gefühl habe, tue ich besser was, um etwas zu verhindern oder eher herbeizuführen", wenn die Erfahrung umbekannt ist, tut der Verstand gut daran kreativ (das finde ich total intelligent 😀) zu reagieren. das rein kognitive Muster kann dann angelegt werden, wenn die kreative Handlung geschehen. so kann man doch meinen, dass die Intuition auch so etwas wie die Hand für's Hirn ist. darin sind wir jeder noch so ausgetüftelten KI überlegen, behaupte ich jetzt mal. Vielleicht werden die Aspekte in uns uns einmal den Arsch retten. die Intuition ist nicht greifbar (das ist Denken auch nicht), sie ist erfahrbar und begreibar, so wie Gedanken und andere nicht messbare Dinge. es wäre fatal, würden wir uns auf Empathielose reduzieren. für mich ist Intuition ein Aspekt der Empathie.

Sechs Merkmale von Menschen, die sich ni…
Alle Essays als Paket

164 Essays als ZIP – je Essay PDF + Medien.

Du kannst gerne alles herunterladen – dafür ist nur eine kostenlose Registrierung nötig.