08. July 2025
Regierungen – Es darf keine anderen Götter neben uns geben!

Regierungen – Es darf keine anderen Götter neben uns geben!

08.07.2025 4 min 41
Das Essay
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Das ist kein Spruch aus einer alten Bibel, das ist das ungeschriebene Evangelium jeder Regierung. Jede Machtinstanz, die ihren Einfluss sichern will, kennt nur eine göttliche Wahrheit: sich selbst. Alles andere wäre eine Bedrohung für ihren Kult, eine Blasphemie, die ihre Maskerade zerstören könnte. Regierungen dulden keinen Gott, den sie nicht selbst geschnitzt haben. Keine Überzeugung, die sie nicht eingefärbt haben. Und auch Keine Gemeinschaft, die nicht unter ihrer Aufsicht steht. Denn dort, wo Menschen anfangen, wirklich eigenständig zu denken, verliert das System seine Ketten. Und deshalb müssen sie die Herde ständig mit neuen Versprechen und clever verpackten Lügen zurück in den Stall treiben. Und falls das nicht reicht, erinnern sie die Abweichler mit Polizei, Gesetzen und Gefängnis daran, wem sie gehören.


Herrschaft ist keine Lösung. Sie ist das perfide Spielbrett von Kontrolle und Dressur. Doch was das Spiel so aussichtslos macht, ist die Tatsache, dass die meisten Menschen gar nichts anderes kennen. Wie sollten sie auch? Schließlich haben die Architekten dieses Wahnsinns ihre Opfer von klein auf dressiert – durch Schulpläne, durch Kanzelpredigten, durch Medienpropaganda, durch ein Netz aus Angst und Schuld, das sich tief in ihre Synapsen gefressen hat. So werden aus freien Geistern bequeme, träge Nutzmenschen, die nicht nur ihre Ketten verehren, sondern bereitwillig jeden angreifen, der seine Fesseln sprengen will. Wer das ideologische Gehege verlässt, ist nicht einfach ein Abweichler – er ist ein gefährliches Gegenbeispiel.


Denn er hätte das Potential zu beweisen, dass es jenseits von Demokratie, Diktatur oder anderen Zirkusnummern der Macht vielleicht völlig andere Formen des Zusammenlebens gibt, die nie erforscht wurden, weil man den Menschen das Träumen abtrainiert und verboten hat. Stell dir einfach ein Kind vor, das mit unsichtbaren Handschellen geboren wird. Eine Kette, nicht aus Stahl, sondern aus Dogmen, Ritualen und Zwängen. Dieses Kind wächst in einem Garten auf, den man ihm als die ganze Welt verkauft. Und wenn es irgendwann merkt, dass es nicht weiterkommt, wird es nicht das System in Frage stellen – es wird sich selbst hassen, weil es glaubt, nicht genug zu leisten. Also schuftet es, prostituiert seine Lebenszeit, kauft sich frei, nur um am Ende wieder brav am Schreibtisch oder Fließband zu sitzen.


Und so leben wir, wie domestizierte Sklaven in einem globalen Stall, gemästet mit Konsum, eingelullt von Religionen und politischen Ideologien, dressiert zu glauben, dass dies alles normal, ja sogar erstrebenswert sei. Unser Blick reicht nur so weit, wie die Kette es erlaubt. Unsere Kreativität stagniert, unser Denken friert ein, unser Geist vegetiert in einer Zwangsjacke, die man uns schon im Kindesalter übergestreift hat – durch Indoktrinationssysteme, Strafandrohung und Belohnung für Duckmäuserei. Mit einem Federstrich hat das System aus freien Menschen funktionierende Arbeitsdrohnen gemacht. Wir sind Personalnummern in einer perfekt verwalteten Sklavenkolonie. Und wehe, einer schreit nach Freiheit oder zieht seine Kinder aus dieser perversen Indoktrination heraus – dann schlägt das System zu, so wie jede Mafia - und bestraft ihre Aussteiger.


Doch wer dieses Missbrauchssystem sprengen will, muss zunächst nicht gegen das System kämpfen, sondern gegen die eigene Angst. Denn die wahre Droge ist nicht Macht, sondern Glaube: der Glaube, dass das System für dich da sei, dass es dich beschützt und für Gerechtigkeit sorgt. Diese Illusion ist die Nadel, mit der sie dir den Wahnsinn injiziert haben. Und während du denkst, du seist glücklich, weil der Kontostand stimmt, der Kalender voll ist und der nächste Rausch schon wartet, muss ich dir leider sagen: Das ist kein Glück. Das ist simuliertes Glück. Ein biochemisches Feuerwerk, ausgelöst von immer neuen Trips, das dich nur tiefer in die Sucht nach Bedeutungslosigkeit treibt.


Alles basiert auf einem Glauben, der dir von klein auf eingetrichtert wurde – oft unter Zwang, immer unter Drohung. Ein Glauben, der dich von deinem eigenen Lebenssinn abgeschnitten hat. Du funktionierst, aber du lebst nicht. Dein Erfolg misst sich an Plastikmüll und Statussymbolen, die nichts anderes zeigen als deine Bereitschaft, dich für das System zu prostituieren und dein wahres Selbst zu verraten. Doch wenn du die ideologische Seuche abschüttelst, bleibt nur noch das Original: klar, unverbogen, nicht erst durch Meditation erreichbar, sondern einfach da, weil der ganze geistige Müll endlich draußen ist.


Du musst mir nicht glauben. Aber du kannst anfangen, darüber nachzudenken. Denn Denken ist der erste Schritt in Richtung Freiheit. Und Handeln ist der zweite, der unweigerlich folgen wird, wenn du einmal wirklich begriffen hast, was hier läuft.


Also: Was wirst du heute tun?

Diskussionsverlauf (0)

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Dawid Snowden · 03.06.2026

Danke für den Hinweis

Du bist ein Sklave
Roman · 29.05.2026

Schreibfehler

Du bist ein Sklave
anon-a9a81eef · 26.05.2026

Schon mal überlegt, ob nicht eine nichtphysische Kraft ursächlich sein könnte? Dort wirds wärmer.

Wir leben in einem Gefängnis
Leon Felbermayr · 08.05.2026

https://odysee.com/@Biotop_Erde:e?view=content

Lemminge in den Tod getrieben 
Leon Felbermayr · 08.05.2026

die Mutter aller Lügen! https://odysee.com/@Biotop_Erde:e/Kugel-Erde---die-Mutter-aller-L%C3%BCgen!:b

Lemminge in den Tod getrieben